Archiv der Kategorie ‘Künstler‘

Wolfgang Amadeus Mozart - einer der größten Komponisten der Zeit

Mittwoch, den 12. März 2008

Am 27. Januar 1756 wurde Wolfgang Amadeus Mozart in Salzburg geboren. Bereits im Alter von fünf Jahren komponierte das Musikgenie sein erstes Menuett und vier Jahre später seine erste Sinfonie.

Die ganze Familie Mozart unternahm jahrelange Musikreisen durch ganz Europa. Mozart selbst wurde in dieser Zeit so berühmt, dass der Papst ihm schon in jungen Jahren einen Orden verlieh. Als Wolfgang Amadeus vierzehn Jahre alt war, wurden seine Stücke bereits in ganz Europa gespielt.

Mozart war ein sehr lebensfroher Mensch, er liebte Gesellschaften und trieb jede Menge Unsinn. Jedoch hatte er kein Gespür für Geld und warf es mit beiden Händen zum Fenster raus. Zudem war er wie viele Künstler ein wenig verrückt und chaotisch. Zeitweise komponierte er Tag und Nacht ohne Pause und dachte dabei nie an seine Gesundheit oder Familie.

In Jahre 1789 stürzte er in eine tiefe Krise, seine Frau Constanze Weber, die er auf eine seiner Reisen kennenlernte und 1782 heirate, erkrankte schwer und seine finanzielle Lage spitzte sich dramatisch zu. Als er im März 1791 anfing „die Zauberflöte“ zu komponieren war er gesundheitlich bereits schwer angeschlagen. Wolfgang Amadeus Mozart starb am 5 Dezember 1791 im Alter von 35 Jahren und hinterließ neben seinen Opern, viele Klavierstücke und über 50 Sinfonien und gilt als einer der größten Komponisten der Zeit.

Johannes Brahms

Mittwoch, den 12. März 2008

Johannes Brahms wurde am 7. Mai 1833 in Hamburg geboren und verstarb am 3. April 1897 in Wien. Er war ein deutscher Komponist und Dirigent. Seine ersten Werke brachte er unter anderen Namen heraus. Es waren anfangs nur Klavierstücke die er schrieb.
1862 fing er mit seiner ersten Sinfonie an die er 14 Jahre später beendete.
Zu seinen Werken zählen:
die Orchesterwerke

- 1859 Klavierkonzert Nr 1 d- Moll
- 1860 Serenade Nr 1 D-Dur und Serenade Nr 2 A- Dur
- 1874 und 1876 Ungarische Tänze
- 1876, 1877 Sinfonie Nr 1c- Moll und Sinfonie Nr 2 D- Dur
- 1879 Violinenkonzert
- 1880 Akademische Festouvertüre
- 1880 Tragische Ouvertüre
- 1882 Klavierkonzert
- 1884 Sinfonie Nr 3 F-Dur
- 1886 Sinfonie Nr 4 e- Moll
- 1888 Doppelkonzert für Violine und Violoncello a- Moll

die Klaviermusik

- 1853 Sonate Nr 1
- 1854 Sonate Nr 2
- 1854 Scherzo es- Moll
- 1854 Sonate Nr 3

Um nur einige zu nennen.

Er komponierte im Laufe seines Lebens noch viele Werke darunter Orchesterwerke, Klaviermusik, Kammermusik mit Klavier, Kammermusik, Orgelwerke und Chorwerke.
Er war einer der bedeutensten und bekanntesten Komponisten im 19. Jahrhundert.

Ludwig van Beethoven - ein kurzer Abriss seines Lebens

Mittwoch, den 12. März 2008

Ludwig van Beethoven wurde 1770 in Bonn geboren. Bereits früh zeigte sich bei ihm ein großes musikalische Talent. Als er 17 Jahre alt war, reiste er nach Wien um bei Wolfgang Amadeus Mozart zu studieren. Dieser erkannte das Talent van Beethovens schnell. Doch als nach wenigen Wochen in Wien, seine Mutter schwer erkrankt, verlässt Beethoven die Stadt und kehrt zurück nach Bonn. Die Mutter stirbt nur wenige Zeit später. Nun muss er, da der Vater schwer alkoholkrank war, die Familie allein ernähren. In dieser Zeit lernte er einflussreiche Persönlichkeiten kennen und erregt die Aufmerksamkeit des Komponisten Joseph Hayden, welcher ihn nach Wien zurückholt. Nachdem Mozart starb, wartete die Welt auf ein neues Ausnahmetalent und so wurde Beethoven zu einem der gefragtesten Künstler, für dessen Werke man bereit war alles Geld der Welt zu bezahlen.

Doch ereilte van Beethoven ein schlimmes Schicksal, als bei ihm die Diagnose Schwerhörigkeit gestellt wurde, welche bis zur völligen Taubheit führte. Ludwig van Beethoven wurde ein cholerischer und mürrischer Mensch. Er zog sich immer mehr von den Menschen zurück aber komponierte auch weiterhin Stücke. Er starb am 26. März 1827 und wurde unter der Anteilnahme von 20000 trauernden Gästen beigesetzt.

Robert Schumann - ein Leben für die Musik

Mittwoch, den 12. März 2008

Am 08. Juni 1810 kam Robert Schuhmann in Zwickau zur Welt. Früh entwickelte er, auch durch die familiäre Prägung, eine Neigung zu Literatur und Musik.

Nach dem Tod des Vaters, genoss er eine umfangreiche schulische Bildung. Bei dieser kam seine musikalische Begabung jedoch nicht zu tragen. Nachdem Schuhmann sein Abitur beendete, sollte er auf Druck der Mutter und seines Vormundes ein Jurastudium beginnen, welches er 1828 in Leipzig aufnahm. Als er jedoch 1830 ein Konzert von Paganini hörte, entschloss er sich seinen musikalischen und literarischen Neigungen nachzugehen.

Vor allen Dingen ging er dem Klavierspielen nach. Jedoch wurde durch sein exzessives Üben, sein rechter Mittelfinger gelähmt und beendete seine Karriere als Pianist. So verfasste er nun vorrangig Gedichte und Reden und gründete 1834 die „Neue Zeitschrift für Musik“.

Im Jahre 1840 heiratet er die neun Jahre jüngere Clara Wieck. Sie wird eine weltweit gefeierte Komponistin und Pianistin. Beide verbindet, neben ihren acht Kindern, eine enge und tiefe Beziehung. In dieser Zeit ist er aktiver Komponist und schrieb unter anderem 4 Sinfonien. Jedoch leidet Schuhmann zunehmend unter Halluzinationen und unternimmt 1854 einen Selbstmordversuch und wird in eine Heil- und Pflegeanstalt in Endenich eingewiesen. Dort stirbt er im Juli 1856.

Bach

Mittwoch, den 12. März 2008

Johannes Sebastian Bach war ein deutscher Komponist aus der Zeit des Barock. Er wurde am 31. März 1685 in Eisenach geboren und starb am 28. Juli 1750 in Leipzig.

Er gilt als einer der weltweit größten Komponisten. Seine Werke werden im Original und in zahllosen Bearbeitungen weltweit präsentiert und beeinflusste die heutige Musik sehr.

Er spielte mehrere Instrumente, wie Violine und Bratsche und hatte einen ausgezeichneten Ruf als Orgelgutachter. Zu seinen Lebzeiten war Bach eher weniger bekannt; in etwa zu vergleichen mit Friedrich Händel. Viele große Namen der klassischen Musik stehen in Verbindung mit ihm, wie Johannes Brahm, Ludwig van Beethoven oder Robert Schuhmann. Heute werden seine Werke vorallem auch oft in Kirchen verwendet, aufgrund ihrer starken Religiösität.
Zu seinen bekanntesten Werken gehören unter anderem die Goldberg Variationen und diverse Kantaten.
Bach wird auch häufig als Mitbegründer der spieltechnik mit dem Daumen als vollwertigen Spielfinger bei Tasteninstrumenten genannt.

Seine Werke wurden nach seinem Tod kaum weiter aufgespielt, lediglich seine von ihm Unterrichteten Söhne pflegten sein Andenken, bis, Anfang des 20. Jahrhunderts seine Werke wiederentdeckt wurden und er heute als der barocke Musiker schlechthin gilt.